
Narkose, Sedierung & Angst
Entspannte Behandlung
Angst darf ausgesprochen werden. Gemeinsam finden wir einen Behandlungsweg, der zu Ihnen passt.
Zahnbehandlungsangst ernst nehmen
Nicht jede Angst braucht eine Narkose.
Ein ungutes Gefühl vor einer Zahnbehandlung ist weit verbreitet. Für manche Menschen wird die Anspannung jedoch so stark, dass notwendige Termine immer wieder verschoben werden.
Darum beginnen wir nicht mit einer Methode, sondern mit einem Gespräch. Je nach Situation können eine besonders ruhige Behandlungsführung, medizinische Hypnose, eine Sedierung oder in ausgewählten Fällen eine Vollnarkose sinnvoll sein.

Vertrauen vor Technik
Angst wird leichter, wenn sie nicht versteckt werden muss.
Sagen Sie uns möglichst schon bei der Terminvereinbarung, wenn Sie sich vor einer Behandlung fürchten. Dann können wir mehr Zeit einplanen und uns von Anfang an darauf einstellen.
Unser Ziel ist nicht, Sie möglichst schnell „durch eine Behandlung zu bringen“, sondern eine Situation zu schaffen, in der Sie sich orientieren und Entscheidungen nachvollziehen können.
Sedierung oder Vollnarkose?
Die passende Tiefe richtet sich nach Behandlung und persönlicher Situation.
Zwischen einem wachen, entspannten Zustand und einer Vollnarkose liegen unterschiedliche Sedierungsstufen. Welche davon überhaupt notwendig und vertretbar ist, hängt unter anderem vom geplanten Eingriff, der Angstbelastung, Vorerkrankungen und der individuellen Behandlungsfähigkeit ab.
Eine Vollnarkose ist mit höherem Aufwand und größeren medizinischen Anforderungen verbunden als eine örtliche Betäubung oder leichte Sedierung. Deshalb wird sie gezielt eingesetzt und sorgfältig vorbereitet.
Medizinische Hypnose & Verhaltensführung
Entspannung kann auch ohne Medikamente unterstützt werden.
In unserer Praxis nutzen wir bei geeigneten Patientinnen und Patienten auch Elemente der medizinischen Hypnose und eine strukturierte, ritualisierte Kommunikation. Gerade bei Kindern kann eine ruhige, vorhersehbare Behandlungsführung helfen, Vertrauen aufzubauen.
Diese Verfahren ersetzen keine notwendige Schmerzausschaltung. Sie können aber dabei helfen, Aufmerksamkeit, Anspannung und das Erleben der Behandlung positiv zu beeinflussen.
Der erste Schritt
Sagen Sie uns, was Ihnen schwerfällt.
Ob eine Behandlung mit zusätzlicher Unterstützung sinnvoll ist, klären wir individuell. Bitte informieren Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung über ausgeprägte Angst, frühere problematische Erfahrungen oder besondere medizinische Voraussetzungen.