
Für Kids
Schulkinder
Wenn Milchzähne gehen und bleibende Zähne kommen, verändert sich auch die Vorsorge.
Zahnwechsel
Neue Zähne, neue Herausforderungen.
Mit dem Durchbruch der ersten bleibenden Backenzähne beginnt eine Phase, in der manche Zahnflächen besonders kariesgefährdet sind und das Putzen schwieriger werden kann.
Gleichzeitig übernehmen Kinder immer mehr Verantwortung für die eigene Zahnpflege. Wir unterstützen dabei, Technik und Motivation weiterzuentwickeln und schauen regelmäßig auf Zahnwechsel, Zahnstellung und Kariesrisiko.
Vorsorge von 6 bis 17
Prophylaxe wächst mit.
01
Putztechnik
Wir machen Beläge sichtbar, üben schwierige Stellen und zeigen, wie die Zahnpflege mit zunehmender Selbstständigkeit zuverlässig bleibt.
02
Fluorid & Schutz
Ab etwa sechs Jahren wird zweimal täglich eine Zahnpasta mit 1.450 ppm Fluorid empfohlen. Je nach Kariesrisiko können zusätzliche Fluoridierungsmaßnahmen sinnvoll sein.
03
Fissurenversiegelung
Tiefe Furchen auf gesunden bleibenden Backenzähnen können bei geeigneter Indikation versiegelt werden, um kariesanfällige Stellen leichter zu schützen.

Selbstständig – aber nicht allein
Kinder dürfen Verantwortung übernehmen. Kontrolle bleibt trotzdem wichtig.
Viele Schulkinder möchten ihre Zähne selbstverständlich selbst putzen. Das ist gut – feinmotorisch und bei schwer erreichbaren Flächen klappt es aber nicht immer vollständig. Eltern sollten deshalb noch eine Zeit lang kontrollieren und bei Bedarf nachputzen.
Auch beim Zahnwechsel lohnt der regelmäßige Blick: Bleibende Zähne können schon durchbrechen, während daneben noch Milchzähne stehen. Das schafft Nischen, die beim Putzen leicht übersehen werden.
Mehr als Karieskontrolle
Zahnstellung
Wir beobachten, wie Zähne durchbrechen und wie sich der Biss entwickelt. Auffälligkeiten können wir bei Bedarf früh kieferorthopädisch einordnen.
Sport
Bei Sportarten mit erhöhtem Risiko für Zahnverletzungen kann ein geeigneter Mundschutz sinnvoll sein. Wir beraten, welche Lösung zur jeweiligen Situation passt.
Jugendliche
Mit zunehmendem Alter ändern sich Ernährung, Alltag und Eigenverantwortung. Die Prophylaxe wird deshalb nicht weniger wichtig, sondern individueller.
Regelmäßig dranbleiben
Gute Vorsorge soll selbstverständlich werden.
Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche ihre Mundgesundheit verstehen und zunehmend selbst übernehmen können – mit Eltern und Praxisteam als Unterstützung im Hintergrund.